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Anwendungen

Durch eine umfangreiche Auswahl an unterschiedlich großen Auslageflächen, nach Bedarf einstellbare Plot-Auflösungen sowie weitgehende Kompatibilität mit diversen Graphikformaten sind MIVA Plotter entsprechend flexibel für Anwendungen in der industriellen Produktion sowie in der Forschung einsetzbar. Beispiele für die Produktionsbereiche unserer Kunden sind im Folgenden:

Herstellung von Leiterplatten, Hybridproduktion, Ätztechnik, optische Platinenpräzisionsradierung (Uhrmacher), Dickfilmlithographie, Fluidik, Sensorendesign, Hochfrequenzanwendungen, Chromschablonenherstellung, lineare und Rotationskodierer, Präzisionsgraphiken sowie weitere Druckanwendungen.


Feinste Darstellung von Linienstrukturen

MIVA Fotoplotter bieten eine breite Auswahl an möglichen Auflösungen (von 3000 dpi bis 128000 dpi). Jede Maschine besitzt drei Auflösungsstufen, zwischen denen umgeschaltet werden kann. MIVA Fotoplotter mit höheren Auflösungen sind zwar langsamer als solche mit niedrigeren Auflösungen; sie bieten dem Kunden allerdings die Möglichkeit, sehr feine Linien und Strukturen zu plotten. Die Qualität der Kleinststrukturgröße jedes einzelnen Fotoplotters wird hauptsächlich von der Größe und Gleichförmigkeit des minimalen Strahldurchmessers bestimmt, sowie von der Präzision der Plottermechanik, die den Spot während der Belichtung des Films schrittweise positioniert. MIVA Fotoplotter besitzen eine der geringsten Spotgrößen auf dem Markt (die minimal 0,8 mkm beträgt) und sind damit in der Lage, hochqualitative, sehr feine und gleichmäßige Linien zu plotten. Die Mindestlinienbreite bei einer Maschine der Kompaktklasse beträgt 20 mkm; bei unserem Chromplotter der höchsten Präzision beträgt sie 4 mkm.
 

Präzisionsgraphiken

Die Positionierung der Projektionseinheit der MIVA Fotoplotter wird während des Plotvorgangs von optischen Encodern gesteuert, deren Auflösung entweder 1,0 oder 0,1 mkm beträgt. Sie arbeiten in einem geschlossenen Regelkreis und gewährleisten, dass die Daten über die gesamte Fläche entsprechend der gewählten Auflösung an die richtige Stelle geplottet werden. Gegebenenfalls können die Plotdaten vor dem Belichten innerhalb des Plotters in 1,0 mkm-Schritten in x- und y-Richtung gestreckt oder gestaucht werden. Über einen eingebauten Temperatursensor wird gewährleistet, dass durch Temperaturschwankungen verursachte Verformungen ausgeglichen werden. Durch die unveränderliche Größe der LCD-Matrix im Projektorkopf sowie durch die hochstabile Xenon-Lichtquelle werden die grafischen Strukturen sehr gleichmäßig geplottet und lediglich durch Faktoren wie z. B. Filmempfindlichkeit, Entwicklungsbedingungen usw. beeinflusst.
 

Herstellung von Leiterplatten

MIVA Fotoplotter wurden ursprünglich für die Leiterplattenindustrie entwickelt. Obwohl technische Verbesserungen es uns ermöglicht haben, auch für andere Marktsektoren attraktiv zu werden, bleibt die Leiterplattenindustrie unser größter Kunde. Qualität, Schnelligkeit, Präzision, Kompatibilität, Kundenbetreuung, Zuverlässigkeit und ein fairer Preis für neue Maschinen und ihre Wartung sind die Eigenschaften, die die Industrie fordert und die MIVA Technologies bietet.
 

Ätztechnik

Für übliche photochemische Ätztechniken ist in Anbetracht der Verwendung von Filmtaschen, die zur zeitgleichen Bearbeitung beider Seiten des Produktes genutzt werden, ein hohes Maß an beidseitiger Ätzpräzision von Nöten.
Einseitige Anwendungen, wie das elektronische Formen, benötigen eine exzellente Randqualität, enthalten eine Größensteuerung und können die für bestimmte Anwendungen notwendigen Glasplatten bearbeiten.
Einige fortgeschrittene Ätztechniken wie beispielsweise die LIGA-Technik benötigen unter Umständen Chromschablonen, was in vielen Fällen, in denen Nanotechnologie im alltäglichen Leben verwendet wird (beispielsweise 10 Mikrometer lange, metallisierte Markierungsetiketten, die zur Angabe der Mischverhältnisse in der Pharmaindustrie verwendet werden), kostengünstig sein kann.
MIVA Photoplottertechnologie ist in einer Auflösung von bis zu 128.000 dpi oder mehr erhältlich, was erschwingliche Eigenschaften/Abstände von weniger als 5 Mikrometer ermöglicht - derartige Strukturen dürften nicht für jede Anwendung von Nöten sein, sie ermöglichen es jedoch dem Benutzer, seine Tätigkeiten auf neue, derzeit oder künftig den Markt erreichende Anwendungen zu erweitern.
Unter den mit Ätztechnik arbeitenden Betrieben im Besitz eines MIVA Photoplotters finden sich mitunter Schablonenhersteller in Großbritannien sowie Uhrmacher in der Schweiz.
 

Druckanwendungen

Der Plotter ist durch die Postscript-Kompatibilität ein wertvolles Werkzeug bei der direkten Umsetzung von Siebdruckmasken für allgemeine Druckapplikationen.
 

Glas- und Chromschablonen

Für sehr hohe Materialbeständigkeit und für sehr kleine Strukturen mit hoher Scharfzeichnung müssen Glas- oder Chrommasken verwendet werden. MIVA Fotoplotter der Premium- und Chromklasse sind sowohl für biegsame als auch für starre Materialien entwickelt worden. Mit Auflösungen bis zu 128000 dpi erzeugen sie die erforderliche Scharfzeichnung sowie Gleichförmigkeit bei Strukturgrößen bis 4,0 mkm auf kleinen und großen Glas- und Chrommasken.